DSL-Grundgebühr und andere Kosten

Ein rasend schneller DSL-Anschluss bietet sehr viele Vorteile. Diese machen sich insbesondere bei der Datenübertragung bemerkbar: Surfen, Videos ansehen, Internet-Radio hören oder IP-TV genießen. Je nach Geschwindigkeit, Anbieter, Region und genutzter Technik fallen verschiedene Kosten an, die zumindest aus einer DSL-Grundgebühr bestehen.

DSL-Grundgebühr - was ist das?

Die DSL-Grundgebühr beinhaltet die monatlichen Grundkosten eines DSL-Anschlusses. Der Betrag ist sehr variabel und vom Anbieter abhängig. Um ein kostengünstiges Angebot mit möglichst guter Bandbreite zu finden, bietet sich ein DSL-Preisvergleich an.

Das bedeutet: Die DSL-Grundgebühr deckt die normale Nutzung des Internetanschlusses ab. Ausgenommen sind kostenpflichtige Zusatzpakete wie zum Beispiel das TV-Paket bei Telekom Entertain oder andere Angebote von Drittanbietern.

DSL und Telefon

Viele Kunden nutzen Kombiangebote, die einen DSL-Anschluss inklusive Telefon beinhalten. Die Grundgebühr beinhaltet dabei in der Regel nicht die Telefongebühren. Für das Telefonieren wird eine extra Grundgebühr zuzüglich Minutenpreis oder Kosten für eine Flatrate fällig.

In einigen Fällen können Kunden sogar je eine Grundgebühr von zwei verschiedenen Anbietern zahlen. Das ist dann der Fall, wenn ein Kunde beispielsweise über das normale Telefonnetz bei einem Anbieter telefoniert, aber mit einem anderen Internetanbieter einen Vertrag abgeschlossen hat, der das schnelle Glasfaserkabelnetz (Kabelfernsehen) nutzt. Nachteil ist hier, dass zwei verschiedene Anschlüsse erforderlich sind.

DSL-Kosten - mehr als die Grundgebühr zahlen?

Die DSL-Grundgebühr deckt in der Regel die monatliche Bereitstellung einer Internetanbindung ab. Dabei verspricht der Anbieter eine gewisse Bandbreite, also Geschwindigkeit. Anders als im Mobilfunkbereich fallen bis auf wenige Ausnahmen keine zusätzlichen Kosten für die Übermittlung von Daten an. Dies ist nur dann der Fall, wenn explizit zusätzliche Datentarife vereinbart sind.

DSL anmelden

Ist die Entscheidung für einen Provider gefallen, steht einer online Anmeldung nichts im Wege. Die Auftragsbestätigung kommt per Post mit dem verbindlichen Anschlusstermin. Jetzt wird nur noch auf die Hardwarelieferung und Freischaltung gewartet und dann kann es losgehen. Am Rechner muss nun entschieden werden, über welches Netz der Zugang zustande kommen soll. Vom Anbieter liegt immer eine Schritt-für-Schritt-Anleitung bei, die das Ganze vereinfacht. Die Einrichtung sollte in Ruhe vorgenommen werden, denn ein kleiner Fehler kann den Zugang verschließen. Wurde alles richtig befolgt, wird sich die Verbindung direkt aktivieren und es kann sofort losgehen.

Weitere Kosten, die bei einem DSL-Anschluss anfallen können, sind:

  • einmalige Anschlusskosten wie Bereitstellungsentgelt, Hardwarekosten und Versandkosten,
  • Kosten für Zusatzdienste wie Internet-TV,
  • Kosten für Drittanbieter,
  • selten Kosten für übertragene Datenmengen,
  • ggf. Kosten für Telefonie.